Die Molekülketten von PET-Kunststoff weisen eine hohe Kristallinität und Ausrichtung auf, wodurch es weniger anfällig für chemische Penetration und Erosion ist. Da Chemikalien bei Korrosion häufig von der Oberfläche von Kunststoffmaterialien eindringen müssen, verfügt PET-Kunststoff über dicht angeordnete Molekülketten, in die Chemikalien nur schwer eindringen können, wodurch seine chemische Stabilität erhöht wird.
Darüber hinaus weist PET-Kunststoff auch eine gute Hydrolysebeständigkeit auf. Obwohl es Strukturen auf Esterbasis enthält, sind Hydrolysereaktionen bei Raumtemperatur und -druck schwierig. Nur bei hohen Temperaturen, hohem Druck, sauren oder alkalischen Umgebungen kommt es bei PET-Kunststoff zu einer Hydrolysereaktion. In diesem Fall ist die Hydrolysereaktion jedoch relativ langsam und führt nicht schnell zu einer Verschlechterung der Materialeigenschaften.
Insgesamt zeigt sich die chemische Stabilität von PET-Kunststoffen vor allem in folgenden Aspekten:
Es weist eine gute Beständigkeit gegenüber den meisten organischen Lösungsmitteln, Säuren und Basen auf und wird durch diese Substanzen nicht leicht korrodiert oder beschädigt.
Hat eine hohe Kristallinität und Orientierung und wird von chemischen Substanzen nicht leicht durchdrungen oder erodiert.
Hat eine gute Hydrolysebeständigkeit und neigt bei Raumtemperatur und -druck nicht zu Hydrolysereaktionen.
Es ist zu beachten, dass PET-Kunststoff zwar eine gute chemische Stabilität aufweist, bei längerer Einwirkung starker Säuren, Basen und anderer Chemikalien jedoch dennoch bestimmte chemische Reaktionen eingeht. Darüber hinaus kann PET-Kunststoff unter bestimmten besonderen Bedingungen wie hoher Temperatur, hohem Druck usw. auch chemische Reaktionen eingehen. Daher ist es in praktischen Anwendungen notwendig, eine längere Einwirkung von starken Säuren, starken Basen und anderen chemischen Substanzen zu vermeiden und zu vermeiden, dass PET-Kunststoff in die oben genannte spezielle Umgebung gebracht wird.

